Raumhöhe ist nicht Schrankhöhe
Ein 236 cm hoher Korpus wird liegend zusammengebaut und dann aufgerichtet. Dafür braucht es diagonal mehr Platz als die reine Schrankhöhe. In Räumen mit 240 cm Deckenhöhe wird das eng: Wir bauen dann stehend, was mehr Zeit und manchmal zwei Personen erfordert.
Die Sockelleiste
Fast jeder Kleiderschrank steht an einer Wand mit Sockelleiste. Wer sie nicht einplant, hat später einen Spalt von zwei Zentimetern oder einen Schrank, der vorne kippt. Sinnvoll ist ein Ausschnitt in der Rückwand oder ein bewusster Abstand mit Blende.
Schiebetüren brauchen Ruhe
- Der Korpus muss exakt im Lot stehen, sonst laufen die Türen von selbst.
- Die Laufschiene muss sauber und frei von Bohrstaub sein.
- Vor der Wand ist etwas Abstand nötig, damit die Tür nicht schleift.
WERKRAUM-Tipp: Planen Sie die Innenausstattung erst, wenn der Korpus steht. Kleiderstangen, Böden und Schubladen lassen sich später problemlos ergänzen – ein falsch geplanter Korpus nicht.
Mehrere Elemente
Sobald zwei oder mehr Schränke nebeneinander stehen, müssen sie miteinander verbunden und gemeinsam ausgerichtet werden. Nur so entsteht eine durchgehende Frontlinie. Bodenunebenheiten gleichen wir über die Füße aus, nicht über die Türen.
Und die Befestigung?
Der beiliegende Winkel ist eine Mindestlösung. Je nach Wandaufbau setzen wir zusätzliche Punkte oder tauschen die Schrauben. Bei Gipskarton befestigen wir möglichst im Ständerwerk.
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