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Sicherheit

Welche Wand hält welchen Schrank?

Ziegel, Beton, Gipskarton: Warum die Wand über die Befestigung entscheidet – und nicht die Verpackung des Dübels.

Die kurze Antwort

Eine sichere Befestigung beginnt nicht beim Dübel, sondern bei der Frage, woraus die Wand besteht. Erst danach lassen sich Last, Bohrverfahren und Befestigungsmittel sinnvoll wählen. Wer diese Reihenfolge umdreht, verlässt sich auf Glück.

Vier typische Wandaufbauten in Wien

Wie wir vor Ort vorgehen

Wir klopfen die Wand ab, prüfen mit einem Leitungssucher und bohren ein Testloch an unkritischer Stelle. Der Bohrmehlauswurf verrät dabei mehr über den Aufbau als jede Bauakte. Danach entscheiden wir über Dübel, Bohrdurchmesser und Anzahl der Punkte.

WERKRAUM-Tipp: Fotografieren Sie Wand und Möbelstück vor Ihrer Anfrage. Bei Neubauten helfen zusätzlich Grundriss oder Angaben zum Wandaufbau – so bringen wir das passende Material gleich mit.

Wann Sie nicht selbst bohren sollten

Bei hohen Schränken, Wandregalen über Sitzplätzen, Fernsehhalterungen und allem, was über Kinderköpfen hängt, ist eine fachliche Einschätzung günstiger als eine Reparatur. Ausgerissene Befestigungen beschädigen nicht nur die Wand, sondern meist auch das Möbel.

Zwei Punkte sind kein Luxus

Viele Kippsicherungen liegen nur mit einem Winkel bei. Wir setzen bei breiten Schränken grundsätzlich mehrere Punkte und verteilen die Last über die Korpusoberkante. Der Aufwand beträgt wenige Minuten, der Unterschied im Ernstfall ist erheblich.

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